• Wednesday July 17,2019

Nicht zu "hell"

Anonim

Ich hatte nicht vor, gestern ein Namensspiel mit meinen Bemerkungen zu Daniel Dennett und dem Label „brights“ zu starten, aber so scheint es gewesen zu sein. Es kamen mehr als fünfzig Kommentare dazu, von denen viele verschiedene Ansätze für Atheisten nahelegten: „Humanist“, „Freidenker“ und viele andere, darunter einige amüsante wie „Godless Smartboys“ (worauf schnell hingewiesen wurde) schließt weibliche Atheisten aus).


Was bei all dieser Aufregung fehlte, war natürlich etwas anderes als ein tiefes Gefühl, was funktionieren würde und was nicht funktionieren würde, aus Sicht der Öffentlichkeitsarbeit. Jeder hatte eine Meinung, niemand hatte Daten. Für Kommentare in einem Blog ist das vollkommen in Ordnung, aber im Rahmen einer seriösen politischen Strategie wird das sicherlich nicht der Fall sein.

Und genau das verwirrt mich so sehr über das Label „brights“, das prominent auf der offenen Seite der New Yorker TImes veröffentlicht wurde . Obwohl er an anderer Stelle entstanden war, wurde der Begriff von zwei Männern, die die Wissenschaft lieben - Richard Dawkins und Daniel Dennett - befürwortet, die aber offenbar nicht das erforderliche kritische Denken angewandt haben. Sagen wir es einfach: Das Label „Brights“ brennt dramatisch nach hinten und verstärkt negative Stereotypen über Atheisten (die glauben, sie seien klüger als alle anderen, als alle „Dims“).

"Helle" Verteidiger können so viel brüllen, wie sie wollen, aber das ist nicht das, was sie beabsichtigen, aber Absichten spielen keine Rolle, wenn Sie das Rahmenspiel spielen. Was zählt ist, wie Ihr "Rahmen" auf die Köpfe eines Publikums wirkt, und hier ist der Rahmen "hell" offensichtlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Ich betone das alles übrigens aus einem bestimmten Grund. Die Verteidiger der Wissenschaft werden meiner Meinung nach gerade jetzt in der politischen Arena gereinigt. Mittlerweile sind Atheisten eine politische Nonentity. Wir reden hier über sehr kluge Leute, aber wenn es um Politik geht, haben sie keine Ahnung. Und wenn die Hoffnung besteht, dass sich diese Situation ändert, denke ich, müssen wir uns bewusst machen, dass bloße Intelligenz des Gehirns es nicht mindert - man muss wirklich auch strategische Intelligenz haben.

Die Brights-Episode zeigt für mich einen klaren Fall, in dem intellektuelle Brillanz mit schwerwiegender strategischer Inkompetenz kombiniert wurde.


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